SVH – FVP Maximiliansau 3:1 (2:0)

So., 04.11.18: Man hatte die Gäste, die in den ersten Wochen der Saison oben mitmischten, dann doch stärker eingeschätzt als sie sich in diesem Spiel zeigten. Vor allem offensiv wurde Maximiliansau nur selten gefährlich. Bei uns hingegen lief es gut und wir erspielten uns einige gute Möglichkeiten und eine 2:0 Halbzeit-Führung.

Das erste Tor schoss Dennis Günther nach einem tödlichen Pass durch die Abwehr von Larry Forbes nach gut 10 Minuten. Ebenfalls nach einem Zuspiel von Forbes kam Christian Weber auf der rechten Angriffseite in eine sehr gute Position und schloss überlegt zum 2:0 (35.) ab. Selbst ein Tor zu schießen wollte Larry Forbes vorerst nicht gelingen. Eine gute Gelegenheit ging übers Tor, die andere genau auf den Torwart. In der 65. Minute schoss er den Maxauer Schlussmann nochmal an und schob das Leder im Nachschuss mit seinem schwächeren Fuß ins lange Eck zum 3:0. Eingeleitet wurde die Situation von Beqir Hajzeri, der - obwohl ihm gegen drei Verteidiger nahe der Grundlinie niemand zu Hilfe kam - unerbittlich kämpfte und den Ball nicht aufgab, sich freispielte und den entscheidenden Pass ins Zentrum spielte.

Das Tor kam genau richtig, denn die Gäste kamen langsam auf und hatten kurz zuvor selbst eine gute Möglichkeit, die nur vereitelt wurde, weil der Angreifer, der bereits vier Abwehrspieler überwunden hatte, sich nicht schnell genug zwischen Schuss und Pass entscheiden konnte. So brachte das 3:1 des FVP in der 78. Minute den Sieg nicht mehr in Gefahr.

Mit einer sehr guten Team-Leistung und der überraschenden Niederlage von Sondernheim beim TuS Knittelsheim übernehmen wir erneut die Tabellenführung und übertreffen sogar den bisherigen Rekord von 11 ungeschlagenen Saisonspielen in Folge aus der Saison 2006/07.
Aber so schön der Platz an der Sonne auch ist: wir müssen auf dem Boden bleiben. Es bringt nichts, zu diesem Zeitpunkt in der Saison zu träumen. Nächstes Wochenende gegen den FV Neuburg, den wir in den letzten 4 Jahren nur 2x bezwingen konnten, bekommen wir sicher nichts geschenkt und müssen uns aufs Neue beweisen.